City of Sounds

Regie: Janek Romero – Dokumentarfilm, 82 min, Farbe, Ägypten, Deutschland, 2014

Der Klang Kairos – kaum einer kennt ihn so gut wie der Münchener Musiker Roman Bunka. Er ist nicht nur ein hervorragender Gitarrist, sondern auch ein Virtuose auf der Oud, der arabischen Laute. Seine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit der arabischen Musik hat Bunka zum Mediator zwischen Orient und Okzident gemacht. In CITY OF SOUNDS unternimmt er eine Reise durch die vielfältige musikalische Szene der ägyptischen Hauptstadt. Er trifft vielversprechende Nachwuchstalente ebenso wie etablierte Musikgrößen wie den Grammy-Preisträger Fathy Salama oder den ägyptischen Megastar Mohamed Mounir, den Bunka schon mehrere Male auf seinen Tourneen begleitet hat.

Bunkas Suche nach dem Sound Kairos stellt nicht nur hartnäckige westliche Stereotypen vom Islam infrage, in denen bärtige Fanatiker jeden Ausdruck von Musik mit einem Bann belegen – wie beiläufig entsteht zudem das sinnlich erfahrbare Porträt einer Stadt im fortwährenden Prozess der Ägyptischen Revolution.

CITY OF SOUNDS ist eine musikalische, kulturelle und sehr persönliche Reise und gleichzeitig das feinsinnige Porträt der arabischen Millionenstadt Kairo. Bereits in den 1970er Jahren war der in München lebende Musiker als Gründungsmitglied einflussreicher deutscher Rock- und Jazzbands aktiv, wie etwa bei den Krautrock-Ikonen Embryo und Jazzrockbands wie Aera. Von Anfang an beeindruckte Bunka die Musik-Kollegen mit seinem orientalisch geprägten Gitarrenstil. Aufgrund seiner tiefen Identifikation mit der ägyptischen Musik, vertrat er, zusammen mit dem arabischen Sänger Mohamed Mounir, das Land Ägypten 1992 als Arrangeur und Oud-Solist beim Mediterranean Culture Festival im französischen Nimes. Während der 1980er-Jahre wählte Roman Bunka Kairo als sein musikalisches Refugium in der arabischen Welt. Dort traf er auch den damals bereits zum Pop-Star avancierten nubischen Sänger Mounir. Es begann eine kreative Zusammenarbeit, die den Verlauf der ägyptischen Popmusik beeinflussen sollte, und die das Genre durch internationale Einflüsse professionalisierte. In Kairo lernte er auch den Komponisten und Geigen-Virtuosen Abdo Dagir kennen und hatte großen Anteil an der Verbreitung der Werke dieses meisterhaften Musikers in der westlichen Welt. Die Suche nach dem „Sound von Kairo“ und die persönlichen Geschichten der Musiker treiben den Dokumentarfilm voran. Gleichzeitig bildet der Film einen einzigartigen Dialog zwischen europäischer und arabischer Kultur geführt in der Sprache der Musik.

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Stab

Regie Ranek Romero
Kamera Resa Asarschahab, Jan Mammey
Schnitt Hauke von Stietencron
Ton-Design Clemens Becker, Steffen Müller
Musik Sebastian Fischer
Gefördert von Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH (FFHSH) (Hamburg)
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